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Ihre fünf Coaching-Ausbildungsblöcke

 

1. Grundlagen im Coaching

Im ersten Ausbildungswochenende werden Sie über Definition, Besonderheiten, Grenzen, spezielle Formen und typische Bedarfe bzw. Anlässe im Coaching informiert. Es geht aber auch um die Rolle des Coaches, Coaching-Ethik und Netzwerke. Vertiefend werden Sie den typischen Coaching-Ablauf kennen lernen.

  • Basisvariablen des Coachings
  • Das COACH-Modell
  • Modelle der Zielklärung
  • Auftragsklärung
  • Fragen und Feedback als Interventionsformen
  • Arbeiten in Triaden
  • Systemvisualisierung
  • Aushandeln formaler und psychologischer Verträge
  • Internes vs. externes Coaching

2. Diagnose- und Interventionsverfahren

In diesem Baustein geht es vertieft um die Methoden und deren strukturierte Anwendung im Coaching-Prozess. Dazu gehören vor allem Frage- und Gesprächstechniken, das Einnehmen unterschiedlicher Betrachtungsperspektiven sowie Ressourcen aktivierende Aufgaben. Die vorgestellten Methoden und deren Interventionsergebnis erleben Sie anhand von Fallstudien höchst praxisnah.

  • Aufbau tragfähiger Beratungsbeziehungen
  • Management-Diagnostik Erkennen von Wahrnehmungsverzerrungen und –beschränkungen
  • Umgang mit Tilgungen
  • Organisationskulturanalyse
  • Systemisches Denkmodell und Fragenraster
  • Vorgespräche und Dreiecksbeziehungen
  • Selbst- und Zeitmanagement als Coaching-Anliegen
  • Förderung ergebnisorientierter Selbstreflexionen

3. Selbstklärung als Coach

In diesem Ausbildungsblock geht es speziell um Ihre persönlichen Rollen, Werte und Ansichten als Coach. Je besser Sie sich selber kennen lernen, desto bewusster können Sie Ihre Stärken und Ihre Außenwirkung in dem Coaching-Gespräch einbringen.

Zudem ist es wichtig, sich mit den eigenen „blinden Flecken“ und übertragenen Lebensthemen zu beschäftigen.

  • Grundlagen der Gestaltberatung
  • Analoge Verfahren und Arbeit mit Symbolen
  • Arbeiten mit dem leeren Stuhl
  • Karriereberatung
  • Karriere-, Werte- und Zielanalysen
  • Übergangs-Coaching: Unterstützung neuer Führungskräfte
  • Gestaltung von Entscheidungsfindungsprozessen
  • Marketing und Akquisition

 

Exkurs:
HBDI-Denkstilpräferenzen

Gastdozent: Thomas Sindelar

Jeder Mensch hat Denkweisen, die für ihn typisch sind und die er bevorzugt. Sie sind Ausdruck seiner Einmaligkeit und Voraussetzung für seine Autonomie. Diese Präferenzen haben sich auf Grundlage der angeborenen Eigenheiten, durch Elternhaus, Ausbildung, Beruf und die soziale Umgebung entwickelt.

Ausführliche Information zum HBDI-Denkstil-Referenzmodell finden Sie unter dem Menüpunkt „HBDI Denkstilpräferenzen“.  

Mehr Informationen

 

4. Übergeordnetes systemisches Wissen

Bei diesem Thema geht es um allgemeine Zusammenhänge und psychologische Dynamiken von Persönlichkeiten. Wie lernen Menschen am besten, wie motiviert man sie und wie unterstützt man sie im Umgang mit den eigenen Emotionen, Verhaltensmustern und Problemen? Diese Themen werden Ihnen an praktischen Alltagsberatungen verdeutlicht.

  • Team-Coaching und Teamleiter-Coaching
  • Methoden der Teamanalyse
  • Verhaltensbeobachtung in der Gruppe
  • Das „Innere Team“ im Coaching
  • Dynamiken im Inneren System
  • Rollenspiele als Lernsequenzen

5. Organisationsbezogene Besonderheiten

Hier geht es um Unternehmensstrukturen, Mitarbeiterführung, Veränderungspolitik, strategische Geschäftsausrichtung und Unternehmensentwicklung – natürlich mit dem Fokus auf den Menschen und seine Beziehung zu den anderen.

Ihre Coaching-Ausbildung schließt mit einer eigenen supervidierten Coaching-Sitzung ab. Im Anschluss haben Sie die Möglichkeit zu einem fachlichen Mentoring und einer kollegiale Supervision.

  • Methoden der Organisationsanalyse/-veränderung
  • Organizational culture approach
  • Die drei Handlungsmuster: Rationalität – Tradition – Engagement
  • Mikropolitik
  • Inszenierungs- und Aufstellungsarbeit nach Moreno
  • Die vier Funktionslogiken: Logiken und Handlungsmuster in Organisationskulturen

 

 

5 Ausbildungsblöcke - 16 Tage Ausbildung

1. Grundlagen im Coaching

2. Diagnose- und Interventionsverfahren

3. Selbstklärung als Coach/Exkurs: HBDI-Denkstilpräferenzen

4. Übergeordnetes systemisches Wissen

5. Organisationsbezogene Besonderheiten