Werden die HBDI-Profile einer Gruppe übereinander gezeichnet, entsteht ein Gruppenprofil, aus dem sich die Strukturen einer Gruppe ablesen lassen.
Das HBDI Team Profil konkretisiert und visualisiert die Zusammenstellung der Präferenzen eines Teams in Grafiken und Tabellen. Er bringt Stärken und mögliche Schwachstellen in der Teamarbeit auf den Punkt, ohne die individuelle Anonymität zu gefährden.
Besteht die Gruppe aus ähnlichen Profilen sprechen wir von einer homogenen, im anderen Fall von einer heterogenen Gruppe.
Homogene Gruppen sind leichter zu führen. Die Menschen innerhalb dieser Gruppe verstehen sich untereinander besser und müssen weniger Toleranz aufbringen, um gut miteinander auszukommen. Andererseits fehlen einer homogenen Gruppe möglicherweise wichtige Perspektiven, die aus den schwächer repräsentierten Quadranten einfließen könnten.
So kann zum Beispiel eine Gruppe aus vorwiegend rechtsdominanten Menschen eine Fülle von Ideen produzieren, aber bei der Umsetzung von Innovationen Schwierigkeiten haben.
Heterogene Gruppen sind schwieriger zu führen. Sie müssen eher mit internen Auseinandersetzungen fertig werden, die Energie kosten und Toleranz für den Andersdenkenden verlangen. Andererseits sind die Chancen für Synergie und innovative Projekte groß, denn einer solchen Gruppe stehen alle Denkstile zur Verfügung, die für kreative Innovationen notwendig sind.
Bei der Zusammenstellung oder Erweiterung von Gruppen sichert die Beachtung der Denkstile jedes Einzelnen den Arbeitserfolg des zukünftigen Teams. In einer existierenden Gruppe besteht meist die Tendenz, Gleichartige eher als „Einen von uns“ zu akzeptieren als einen Neuankömmling mit deutlich anderen Denkpräferenzen.